A HOUSE TO LIVE
A PLACE TO LEARN

Wir sind in der Stadt Oświęcim, um uns an Auschwitz zu erinnern. Um zu überzeugen, dass wir aus der Vergangenheit lernen müssen. Wir zeigen, dass Oświęcim ein Ort der Begegnung, der Versöhnung und der Verständigung sein kann. Wir sind in der Stadt Oświęcim, damit Auschwitz sich nicht wiederholt.

11. Internationale Biennale des Sozial-Politischen Plakats

Am 18. September haben wir in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim die Ausstellung der 11. Internationale Biennale des Sozial-Politischen Plakats „Kreativ für die Menschenrechte“ eröffnet.

Die Ausstellung zeigt 78 Plakate zu gesellschaftspolitischen Themen, die aus 697 Einsendungen ausgewählt wurden, die von 286 Künstlern aus 22 Ländern der Welt für den Wettbewerb eingereicht wurden.

 

Im Rahmen des Wettbewerbs wurden folgende Preise und Auszeichnungen vergeben:

1. Preis – Preis des Präsidenten von Oświęcim – Stadt des Friedens – Ewa Engler-Herer (Polen) für das Plakat „Peace“

2. Preis – Preis des Generalkonsuls der Bundesrepublik Deutschland in Krakau – Michał Łącki (Polen) für das Plakat „Live Stream“

3. Preis – Preis des Landrats von Oświęcim – Magdalena Marchwicka (Polen) für das Plakat „Freedom“

Preis des Landkreises Dachau – Lex Drewinski (Polen) für das Plakat „Chernobyl 40“

Preis des Rektors der Akademie der Bildenden Künste in Katowice – Jacek Doszyń (Polen) für das Plakat „Far East – Middle East“

Preis von Prof. Józef Hołard, gestiftet vom Dekan der Fakultät für Kunst und Erziehungswissenschaften in Cieszyn, Schlesische Universität in Katowice – Tomasz Bogusławski (Polen) für das Plakat „Soziales Plakat mit leicht patriotischem Einschlag“

Preis des Hauptvorstands des Verbandes Polnischer Bildender Künstler – Xuwei Zhang (China) für das Plakat „No Kings“

Preis des Gemeindevorstehers von Oświęcim – Wojciech Kołek (Polen) für das Plakat „Rollercoaster – Głośniej“

Preis des Zukunftsfonds der Republik Österreich – Jouri Toreev (Weißrussland) für das Plakat „AI“

 

Auszeichnungen:

Ewa Engler-Herer (Polen) „Water“

Mario Fuentes (Ecuador) „Light of Hope“

Chia Hsiang Lee (Taiwan) „Iron Chain“

Wei Liu (China) „So Sad“

Jianfei Lu (China) „Digital Addiction & Reality Detachment“

Yufan, Li Mingliang, Feng Yang (China) „Healing“

 

Die seit 2006 ununterbrochen stattfindende Internationale Biennale des Sozial-Politischen Plakats ist eines der wichtigsten Projekte der IJBS und bildet ein künstlerisches Forum für den Meinungsaustausch über die drängendsten Probleme der heutigen Welt. Jede Ausgabe zieht zahlreiche herausragende Künstler aus verschiedenen Ländern und Kulturen an. Die eingereichten Plakate behandeln im weitesten Sinne die Problematik der Menschenrechtsverletzungen, darunter Rassismus, Diskriminierung, soziale Ungleichheit, Gewalt, Krieg, den Einfluss der Politik auf das Leben der Bürger sowie die Verletzung der Rechte von Frauen, Kindern und Minderheiten. In den fast 20 Jahren seit Beginn des Projekts hat sich die Plakatbiennale in Oświęcim zu einem der bekanntesten internationalen Plakatwettbewerbe entwickelt, und Oświęcim – die Stadt des Friedens – zu einem wichtigen Ort für die Präsentation sozial und politisch engagierter Plakatkunst in Polen.

Die Ausstellung ist bis zum 31. Dezember 2026 in der IJBS zu sehen – wir laden Sie herzlich ein.

Die Ausstellungseröffnung wurde von einer Freilichtvorstellung des HoM-Theaters „Einer flog über das Kuckucksnest“ begleitet.

Die 11. Internationale Biennale des Sozial-Politischen Plakats „Kreativ für die Menschenrechte“ steht unter der Schirmherrschaft des Ministers für Kultur und nationales Erbe sowie des Landrats von Oświęcim, Andrzej Skrzypiński.

Partner: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Stadt Oświęcim, Landkreis Oświęcim, Landkreis Dachau, Gemeinde Oświęcim, Verband der polnischen bildenden Künstler, Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Krakau, Zukunftsfonds der Republik Österreich, Akademie der Bildenden Künste in Katowice, die Schlesische Universität in Katowice, die Woiwodschaft Kleinpolen, die Maschinen- und Anlagenfabrik Omag Sp. z o.o., Plantpol Sp. z o.o., der Internationaler Flughafen Johannes Paul II. Krakau-Balice Sp. z o.o. sowie der Rotary Club Calenberg-Pattensen.

Die Aufführung wurde mit finanzieller Unterstützung der Woiwodschaft Kleinpolen realisiert.

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