A HOUSE TO LIVE
A PLACE TO LEARN

Wir sind in der Stadt Oświęcim, um uns an Auschwitz zu erinnern. Um zu überzeugen, dass wir aus der Vergangenheit lernen müssen. Wir zeigen, dass Oświęcim ein Ort der Begegnung, der Versöhnung und der Verständigung sein kann. Wir sind in der Stadt Oświęcim, damit Auschwitz sich nicht wiederholt.

Erinnerung an queere Menschen (LGBTIQ+) in Auschwitz

Vom 19. bis 25.07.2026 fand in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte (IJBS/MDSM) in Oświęcim und in Krakau ein intensives Seminar zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust statt. Im Fokus stand das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz als Ort der Verfolgung verschiedener Opfergruppen – allen voran von Juden und Jüdinnen, aber auch von Polinnen und Polen, Sinti und Roma sowie weiteren Verfolgten.

Ein zentraler Bestandteil des Programms war der Workshop „Queere Menschen in Auschwitz“. Hier beschäftigten sich die Teilnehmenden mit den Schicksalen von LGBTIQ+-Personen unter der NS-Herrschaft sowie mit den langfristigen Folgen dieser Verfolgung, die 1945 kein abruptes Ende fand.

Die Verbindung von historischer Analyse und Gegenwartsbezug ermöglichte eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Diskriminierung, Hatespeech und Gewalt gegen LGBTIQ+-Personen sowie mit europäischen Standards zum Schutz von Grundrechten, Gleichberechtigung und Sicherheit.

Das Projekt stärkt das zivilgesellschaftliche Engagement und fördert gemeinsame europäische Werte wie die Bekämpfung von Antisemitismus und Antiziganismus, Antidiskriminierung, Gleichberechtigung und die Wahrung der Menschenrechte.

Veranstaltet von: Internationale Jugendbegegnungsstätte Oświęcim (IJBS / MDSM) und Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF).

Gefördert durch die Europäische Union im Rahmen des Programms CERV (Citizens, Equality, Rights and Values).

Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die der Autorinnen und spiegeln nicht zwangsläufig die der Europäischen Union oder der EACEA wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.*

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