IJBS auf der Leipziger Buchmesse
Zum ersten Mal hat die Internationale Jugendbegegnungsstätte an der Leipziger Buchmesse teilgenommen: Gemeinsam mit dem Internationalen Auschwitz Komitee präsentierte die IJBS die von ihr herausgegebenen Häftlingserinnerungen von Zofia Posmysz, Halina Birenbaum, Tadeusz Smreczyński und Marian Turski sowie Kataloge der Biennale des Sozial-Politischen Plakats.
Das Interesse der Besucherinnen und Besucher war groß: Viele hatten schon die Jugendbegegnungsstätte und die Gedenkstätte besucht, Lehrerinnen und Lehrer fragten nach den Möglichkeiten für Klassenreisen und es ergaben sich zahlreiche Gespräche zur Arbeit der Begegnungsstätte und zu politischen Entwicklungen in Europa und der Welt.
Besonders beeindruckend der Besuch einer Polin, die jetzt mit ihrer Familie in Deutschland lebt und in Oswiecim geboren wurde: Die IJBS habe ihr in ihrer Jugend in Oswiecim viele Wege in die Welt aufgezeigt und dazu beigetragen, auch Kontakte nach Deutschland, unter anderem nach Dachau, aufzubauen: Dafür sei sie heute noch dankbar, ebenso wie ihren Lehrerinnen und Lehrern am Konarski Lyzeum ihrer Heimatstadt: Ein Gespräch, dass Jérôme Déodat und Lea Sukau, ehemalige Freiwillige in der IJBS, die den Stand für die Begegnungsstätte betreuten, besonders beeindruckte. So wie die Reaktionen vieler Besucherinnen und Besucher, die immer wieder betonten: Ihre Arbeit ist wichtig, gut , dass sie hier präsent sind.
Die Auschwitz-Überlebende und Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees Dr. Eva Umlauf stellte am gemeinsamen Stand und bei zwei abendlichen Lesungen ihr neues Buch "Genau so fängt es an" vor, in dem sie -mit ihrem Blick als Überlebende und im Kontext ihrer Erinnerungen und Erfahrungen- gegenwärtige politische Entwicklungen kommentiert und Christoph Heubner, der Vizepräsident des IAK und Mitbegründer der IJBS, las auf einem Podium der Buchmesse aus dseinen im Steidl Verlag erschienenen Büchern.

















