A HOUSE TO LIVE
A PLACE TO LEARN

Wir sind in der Stadt Oświęcim, um uns an Auschwitz zu erinnern. Um zu überzeugen, dass wir aus der Vergangenheit lernen müssen. Wir zeigen, dass Oświęcim ein Ort der Begegnung, der Versöhnung und der Verständigung sein kann. Wir sind in der Stadt Oświęcim, damit Auschwitz sich nicht wiederholt.

Nacht der Kultur in der IJBS

In der Nacht zum Freitag nahm uns der Künstler Bartek Miciński mit auf eine außergewöhnliche Reise zu den Wurzeln, der Idee und der Arbeit des Internationalen Jugendbegegnungszentrums. Seine Licht- und Bildshow trug den Titel „Wie baut man ein Haus?“.

Die Geschichte begann noch vor der Eröffnung des Hauses – zu einer Zeit, als dank der Entschlossenheit vieler Menschen, darunter ehemaliger Häftlinge von Auschwitz, die Idee zu seiner Errichtung entstand. Was zunächst fast unmöglich zu verwirklichen schien, wurde mit der Zeit Wirklichkeit.

An der Fassade des Ausstellungspavillons „Gerhard Richter: BIRKENAU“ erschienen auch Zeitzeugen – ehemalige Häftlinge des Lagers Auschwitz – sowie ihre Aussagen über diesen Ort. Nicht fehlen durften Fotos, die die Bildungs- und Kulturprojekte dokumentieren, die im Laufe der vier Jahrzehnte des Bestehens der IJBS umgesetzt wurden.

Es war eine Geschichte über Erinnerung, Dialog und Begegnung – über Werte, die seit 40 Jahren das Fundament der Arbeit unseres Hauses bilden, sowie über die Menschen, die diesen Ort geschaffen haben.

Auf die Frage „Wie baut man ein Haus?“ gibt es keine einfache Antwort. Auch wenn es offensichtlich erscheint, dass ein Haus Wände, einen Boden und ein Dach haben sollte, wird sein einzigartiger Charakter doch von etwas bestimmt, das viel schwieriger zu schaffen ist – von Menschen und Beziehungen. Viele Gäste der IJBS, vor allem ehemalige Häftlinge von Auschwitz, sprachen von diesem Ort als ihrem zweiten Zuhause. Gerade diese Worte, ausgesprochen von Menschen, die nur wenige Kilometer von hier entfernt so viel Böses erlebt haben, haben für uns eine besondere Bedeutung.

Partner der Kulturnacht in der IJBS ist das Regionale Kulturzentrum des Karpfen-Tals in Zator, das die technische Umsetzung des Mappings gewährleistet hat.

Vielen Dank für Ihr Kommen!

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